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Sokrates
Universitäts
Verein
e.V.

Vereinsform

Je mehr Gehirne sich an der Lösung lebenswichtiger Probleme beteiligen, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß auch eine dauerhafte Lösung gefunden wird. Diese Problemlösungsmethode gehört zum Optimierungsprogramm der natürlichen Evolution. Die größtmögliche Beteiligung potentieller Problemlöser läßt sich unter Menschen durch demokratische Gemeinschaftsformen erreichen. Wenngleich an den bisher verwirklichten staatlichen Demokratieformen gerade in der genannten Hinsicht noch sehr viel verbessert werden kann, so haben wir in Deutschland mit der Vereinsform schon seit über hundert Jahren eine demokratische Form entwickelt, an deren Verbesserung sich grundsätzlich alle Vereinsmitglieder beteiligen können. Darum ist für die zu gründende Sokrates Universität bereits die Vereinsform gewählt worden, indem der Sokrates-Universitäts-Verein e. V. (SUV) in Hamburg gegründet und am 06.10.2006 beim Amtsgericht Hamburg in das Vereinsregister unter der Nummer 19151 eingetragen wurde. Die unten abgedruckte gültige Satzung (Eintrag vom 2.1.2009) besitzt bereits die vollständige organisatorische Form der künftigen Sokrates Universität mit 12 Fakultäten.

Aufgrund der demokratischen Vereinsstruktur wird es bereits Aufgabe des SUV sein, erste Lösungen des Kompetenzproblems der Demokratie aufzufinden und zu erproben. Das Kompetenzproblem der Demokratie besteht darin, daß sich durch Abstimmungen keine tragbaren Lösungen von Sachproblemen finden lassen, da zu deren Lösungen ein bestimmter Sachverstand der Wähler vonnöten ist, der bei demokratischen Wahlen meistens nicht vorausgesetzt werden kann.

Sokrates hat bereits die Tragweite dieses Problems erkannt und folgende Überlegung dazu angestellt: Wenn sich jemand für die Einnahme einer bestimmten Position im Staat zur Wahl stellt, dann gibt er damit das Versprechen ab, über die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu verfügen, um die Aufgaben, die mit dieser Position verbunden sind, sachgemäß erledigen zu können. Wenn sich nach der Wahl herausstellt, daß der Gewählte seine Position nicht ordnungsgemäß ausfüllen kann, dann ist er ein Betrüger und muß für seinen Wählerbetrug bestraft werden. Das ist sicher sehr konsequent gedacht, bringt jedoch zu viele neue Probleme der entsprechenden Strafverfolgung mit sich, daß wir wohl neue Formen finden müssen, um das Kompetenzproblem der Demokratie, an dem die demokratischen Staaten in zunehmendem Maße leiden, allmählich einer Lösung näher zu bringen.

Die gültige Vereinssatzung finden Sie hier .

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