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Sokrates
Universitäts
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e.V.

Planungen

Ursprüngliche Planungen

Aufgrund der höchsten Qualifikation in Forschung und Lehre der ordentlichen Mitglieder des Sokrates-Universitäts-Vereins e.V. (SUV), die sie in der Zeit ihrer Pensionierung erreicht haben, sind sie vor allem daran interessiert, auf diesem hohen Niveau wissenschaftlicher Tätigkeiten weiterzuarbeiten. Daraus ergibt sich, daß die künftige Sokrates Universität ursprünglich eine reine Promotions-Universität werden sollte, zumal die Lehrenden des SUV (das sind gerade die ordentlichen Mitglieder) besonders auch in der grundständigen Lehre, die mit dem Studienanfang beginnt, ihr akademisches Leben lang beschäftigt waren, so daß sich in dieser Tätigkeit die jungen Kollegen an den Universitäten üben sollten. Schließlich werden es gerade diejenigen in der Berufswelt Tätigen sein, die bereits studiert haben, die in der Sokrates Universität neben ihrer Berufsausübung noch ihren Doktortitel erwerben wollen. Eine reine Promotions-Universität würde also gerade auch dieser Nachfragesituation nach universitärer Lehre in der Berufswelt entsprechen.

Und was die Konkurrenzsituation zu anderen privaten Hochschulen angeht, wäre es ausgesprochen wettbewerbsverzerrend, wenn pensionierte Hochschullehrer, die bereits vom Staat versorgt werden, ihre Lehre sehr viel kostengünstiger anbieten, als es die Fachhochschulen können. Die Fachhochschulen haben aus guten Gründen kein Promotionsrecht, wozu es leider inzwischen vom Wissenschaftsrat genehmigte Ausnahmen gibt. Aus diesen Gründen sollten in der ursprünglichen Zielsetzung Partnerschaften mit den Fachhochschulen organisiert werden, so daß diese ihren besten Absolventen noch eine nachfolgende Promotion bei der Sokrates Universität anbieten können. Mit dieser ursprünglichen Argumentation, die Sie hier finden können, sind wir in die Vorverhandlung zur staatlichen Anerkennung mit dem Wissenschaftsrat am 26. Mai 2009 in Köln gegangen. Die Verhandlungspartner konnten sich jedoch keine reine Promotions-Universität vorstellen und verlangten von uns, auch in der grundständigen Lehre tätig zu werden. Nach umfangreichen Überlegungen, wie wir dieser Forderung durch eine vernünftige Argumentation gerecht werden könnten, haben wir uns vom Gründungsrektorat entschlossen, unsere ursprüngliche Planung zu ändern.

Die geänderte Zielsetzung

Da von den Absolventen der künftigen Sokrates Universität erwartet wird, daß sie ein Fach der Grundlagenfakultät studiert und mit einem Examen abgeschlossen haben, setzt diese Forderung ja voraus, daß dieses Fach von Anfang an auch in der künftigen Sokrates Universität studiert werden kann. Darum ist geplant, vier gänzlich neue Studiengänge der Grundlagenfakultät einzurichten. Diese vier Studiengänge sollen zu folgenden Berufsbezeichnungsn führen:

1. Wirtschaftsphilosoph, 2. Wissenschaftstheoretiker und Problemlöser, 3. Philosophischer Praktiker,
4. Wissenschaftsmathematiker.

In allen diesen Studienfächern werden Grundkenntnisse der Geistes- und Problemgeschichte der Menschheit vermittelt werden. Der Wirtschaftsphilosoph sollte darüber hinaus Strukturen von Gemeinschaftsformen und die Möglichkeiten, sie in ihrer äußeren sowie in ihrer inneren Existenz abzusichern, erarbeitet haben. Die letztere Existenzsicherung betrifft auch das ethische Verhalten insbesondere im Wirtschaftsleben. Der Wissenschaftstheoretiker und Problemlöser ist in Erkenntnistheorie und deren Anwendungen auf die Wissenschaften auszubilden, um diese Kenntnisse schließlich zur Lösung mannigfaltiger Problemstellungen nutzen zu können. Der Philosophische Praktiker erhält eine Ausbildung in den Theorien möglicher Lebenspraxis und soll lernen, diese Kenntnisse auf konkrete Probleme der Lebensführung anzuwenden. Dazu gehören u.a. gewisse Techniken der Gesprächsführung, die z.B. für eine Lebensberatung oder eine Anleitung zur Menschenführung erforderlich sind. Der em>Wissenschaftsmathematiker wird mit den wichtigsten mathematischen Techniken vertraut gemacht, die in den verschiedensten Wissenschaften zur Anwendung kommen und die zur Konstruktion von Informationssystemen zur Unterstützung wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung gebraucht werden. Insbeondere soll der Wissenschaftsmathematiker zu rein begrifflichen Konstruktionen in der Lage sein, so wie es einst Immanuel Kant von den Mathematikern gefordert hat, so daß für jede Wissenschaft eine theoretische Wissenschaft etabliert werden kann. Eine Kurzfassung dieser geänderten Zielsetzung kann hier nachgelesen werden.

Außerdem ist mit der Einführung einer Religiologischen Fakultät, die es bisher an den traditionellen Universitäten noch nicht gibt, ein neuer Studiengang erforderlich, der zum Abschluß eines Religiologen führt, der durch seine Ausbildung dazu befähigt werden soll, das Problem der Sicherung der inneren Existenz von einzelnen Menschen, von menschlichen Kleingruppen (wie es z.B. eine Ehe oder eine Familie ist) und von größeren Gemeinschaften möglichst erfolgreich behandeln zu können. Dazu sind Konzepte des gegenseitigen Verständigens und Verstehens zu entwickeln, die zu einem friedlichen Zusammenleben der Menschen führen, welches eines der wichtigsten Bedingungen für den Fortbestand der Menschheit geworden ist.

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